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Werner Kaufmann
Die Teflon-Variante
... oder 88% gegen Rybka
Damenspringer-Verlag, Meggen
2011.
Softback 75 Seiten, 20 Partien.
Preis: 16.00 €.
Rezension von Reinhard Schiendorfer in der SSZ 1/2012:
"Matthias Rüfenacht schickte mir zwecks Buchbesprechung ein kleines Büchlein mit
dem interessanten Titel: «Die Teflon-Variante … oder 88% gegen Rybka». Ich begann
dann aber trotzdem etwas lustlos im Vorwort rumzustochern, dann noch etwas weiter,
und ehe ich es mich versah, hatte ich das ganze Büchlein in einem Rutsch gelesen.
Das ist mir noch nicht oft passiert – und bei einem Schachbuch schon gar nicht.
Man erfährt viel über die Befindlichkeit des Spielers. Die strategischen Motive
werden in anschaulicher Prosa erklärt und mit konkreten Varianten unterlegt. Haupt-
und Nebenvarianten sind mit zahlreichen Diagrammen veranschaulicht, sodass der Leser
auch ohne Schachbrett den Analysen sehr gut folgen kann. Der bekannte Schweizer
Schachspieler Werner Kaufmann erzählt in einfachen und zugleich fesselnden Worten,
wie er als Nahschächler zum Fernschach kam. Er startete in der untersten Stärkeklasse
des Fernschachservers www.playchess.de. Die Partie- Überschriften «Lehrgeld» und
«Das Desaster» beschreiben seine anfänglichen Probleme. So verlor er unter anderem
dreimal gegen einen Spieler mit dem Nicknamen «Teflon». Im April 2010 hatte er aber
den Dreh raus und holte seither 17½ Punkte aus 20 Partien. Sein Geheimrezept sei
hier nicht verraten. Interessierte können es sich für 16 Euro in «Wernis Schachlade
» unter www.wernerkaufmann. ch erwerben. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung
«Wie man Houdini in Fesseln legt». Vielleicht wechselt Werner Kaufmann dannzumal
auf den ICCF-Server?"
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